Kunst und Menschenrechte

Im Rahmen einer Kunstaustellung fand am
Samstagabend, den 2.7. 2011 eine
Veranstaltung zu Menschenrechten statt.

Vorab vielen Dank an die Künstlergruppe ARTEFOX, dass sie in ihrem Programm auch
Platz zur Stützung der Menschenrechte zur Verfügung stellte.
Leider geschieht dies in Deutschland viel zu selten, obwohl es doch zum Nutzen
ALLER wirklich notwendig wäre.
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Ablauf des Abends
Gesellschaftskritische
Lieder von Kurt Folz
Vortrag von Werner Groß über die 3 Gerichtshöfe in Den Haag.
Besonders wurde dabei der
Internationale Strafgerichtshof
(IStGH )beleuchtet und dessen
nach Ansicht vieler Besorgter
einseitiges Verhalten kritisiert.
Zum Beispiel hat dieser doch
nach letzten Meldungen gegen
Gaddafi innert Wochen einen
Strafbefehl ausgestellt,
während gegen Präsident Bush,
obwohl seinerzeit über 240
Anzeigen vorlagen, nicht 1
Untersuchung eingeleitet wurde.
Aber der Vortragende betonte am
Schluß, dass trotz aller
berechtigten Kritik an den
Gerichtshöfen - insbesondere am
Internationalen Strafgerichtshof -
es trotzdem ein riesiger
Fortschritt im Sinne der
Menschenrechte ist, dass es
solche Internationalen
Gerichtshöfe gibt.
Denn es ist besser, Wenige werden verurteilt --- als Keine.
Auch wirkt in manchen Fällen allein deren Vorhandensein auf evtl. Täter schon vorbeugend.
Dies deshalb, da Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen
nicht verjähren und so zum Beispiel ein Herr Bush auch nach 40 oder 50 Jahren noch unter
Anklage gestellt werden kann.
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Vortrag von Ahmed Saad über die neuen Entwicklungen im Nahen
Osten und insbesondere in Ägypten.
Der Vortrag war von tiefer persönlicher Kenntnis der Verhältnisse vor Ort geprägt.
Entgegen vieler Meinung bei uns, sei z.B. die Bewegung in Ägypten keine Revolution oder was
Geplantes gewesen. Es war ein unorganisiertes Aufbegehren der Menschen, die deutlich
machten, dass sie Besseres wollten. Das Besorgniserregende sei aber: "Diese Menschen in
Ägypten hätten jetzt aber Probleme sich so zu organisieren, daß das Bessere auch erreicht
werde.. Problematisch sei auch, dass die Alte Garde, noch überall im Amt sei.

Fast beschwörend meinte er, der Westen - auch wir - sollten unbedingt helfen, (fair und ohne
Überheblichkeit )und den Menschen in Ägypten die Wege aufzeigen, wie man einen modernen
Staat, organisieren und gestalten könne.
Ansonsten sehe er für die absehbare Zukunft Ägyptens schwarz.
Vortrag von Thomas Schulz zu
Mohammed-Kolumbus-Metallica-14 jahrhunderte Globalisierung.


Im Vortrag wurde ein Bogen geschlagen von den frühen Entdeckerreisen, und den alten
Handelswegen und Handelsgütern als eine frühe Art der Globalisierung.
Auch damals schon war das maximale Profitstreben eine der Haupttriebfedern der
Globalisierung.
Auch senerzeitige negative Auswirkungen wie -- Ausrottung indigener Völker,
Ausplünderung fremder Bodenschätze, Sklaventum und -handel wurden besprochen.
Der
Internationale
Gerichtshof
(IGH )
Das UN-
Tribunal für
Verbrechen im
ehemaligen
Jugoslawien.
Der
Internationale
Strafgerichtshof
(IStGH )
In der Kunstausstellung wurden auch Lyriken gezeigt, die
teilweise einen erschütternden Bezug zu den Menschenrechten
haben..............geht es zu einem Text, der hinweist, dass wir
wieder ohne breite Gegenwehr in die Rechtlosigkeit stolpern.